Eine Synagoge für Hameln |
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![]() Ansicht der 1938 zerstörten Synagoge in der Bürenstraße |
Die Jüdische Gemeinde Hameln wurde 1997 von Rachel Dohme mit 17 jüdische Frauen und Männern aus den GUS-Staaten gegründet. Die Gemeinde nimmt jüdisches Leben in Hameln wieder auf, welches durch den Holocaust ausgelöscht wurde.
Heute ist de Gemeinde eine aktive und lebendige religiöse Gemeinschaft von über 200 Mitgliedern, und die Gemeinde wächst. Sie pflegt Kontakt zu jüdischen Bürgern, die damals durch ihre Flucht aus Hameln den Holocaust überlebt haben.
Unsere Situation heute:
Die Jüdische Gemeinde Hamlen bietet, obwohl sie keine dauerhaften Räume hat, regelmäßige Schabbat- und Festtags-Gottesdienste, religiösen Unterricht für Kinder, religiöse Ausbildund für Erwachsene, Sprache- und Integrationskurse für russischesprachige Mitglieder, Sozialdienste, kulturelle Veranstaltungen, Kooperationnsarbeit mit der Stadt, den Kirchen und den Vereinen, wie z.B. der Christlich-Jüdischen Gesellschaft.
Die Gemeinde is Mitglied in dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen, der Union Progressiver Juden in Deutschland und der Weltunion Progessiver Juden. Sie vertritt die Progressive Bewegung (Reform/Liberal), die mit Rabbiner Leo Baeck ihre Geburtsstunde in Deutschland um 1802 erlebte.
![]() Synagoge Platz 1 |
Unsere Zukunft:
Im Jahre 2001 kaufte de Jüdische Gemeinde Hameln das Land, auf dem die Hamelner Synagoge bis zur gewaltsamen Zerstörung durch die Hände der Nationalsozialisten im Jahre 1938 stand.
Die Gemeinde plant, eine Synagoge genau auf diesem historischen Boden wieder zu errichten. Durch lebendiges und pluralistisches Judentum wird ein reges geistiges Zentrum in der Stadt Hameln entstehen. Neben dem multifunktionellen Gebetsaal werden auch en Museum der Toleranz, eine Bibliothek, ein Café und ein Geschenkladen entstehen. Die Synagoge wird eine Verkörperung von offenem, modernem Judentem sein.
Dieses Gotteshaus wird der erste Neubau einer Progressiven Synagoge in der Nachkriegszeit Deutschlands sein!